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Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA)

Bild vom AStA Eingang

Der AStA ist die Exekutive der verfassten Studierendenschaft der Universität Paderborn. Einen AStA gibt es an jeder Universität in NRW, ebenso in einigen weiteren nördlichen und östlichen Bundesländern. Der Süden ist hier noch Entwicklungsregion und so gibt es in Bayern und Baden Wüttemberg nur Vereine und USten (also Unabhängige Studierendenvertretungen). 

Die Aufgabe des AStA ist es, die Beschlüsse des Studierendenparlaments auszuführen und sich um das Tagesgeschäft der Studentischen Selbstverwaltung zu kümmern. Seine wichtigste Aufgabe dabei ist es, die Interessen der Studierendenschaft innerhalb und außerhalb der Hochschule zu vertreten. In diesem Rahmen ist auch die politische Bildung der Studierenden eine wichtige Aufgabe des AStAs. Strukturell betrachtet ist der AStA für die Studierenden der Universität das, was der Fachschaftsrat für die Studierenden des jeweiligen Fachs ist.

Man kann dies etwa mit der Aufgabe der Landesregierung vergleichen, welche die Beschlüsse des Landtages ausführt. Ebenso führt der AStA aber sämtliche Geschäfte der Studierendenschaft. Hierzu gehören etwa:

  • die Leitung des Copy-Service,
  • die Leitung der Fahrradwerkstatt,
  • die Vertragsverhandlungen zum Semesterticket,
  • die Organisation des Sozialbüros,
  • Bereitstellung von Sozialdarlehen,
  • Veranstalten des legendären AStA-Sommerfestivals ;-)
  • etc.

Nicht zuletzt ist der AStA aber auch die politische Vertretung aller Paderborner Studierenden. Er hat die Aufgabe die Belange der Studierenden warzunehmen. Dieses passiert bspw. durch die Beratungen im Sozialbüro, aber auch durch die Vertragsverhandlungen zum Semesterticket, welches nämlich allen Studierenden einen kostengünstigen Nahverkehr zur Uni ermöglicht.

Wie jeder andere Ausschuss des StuPas wird auch der AStA für die jeweils aktuelle Legislaturperiode gewählt, also für ein Jahr. Die Referenten des AStAs erhalten eine Aufwandsentschädigung, welche sich für Vollzeit im AStA tätige Studierende am BAföG-Höchstsatz orientiert. Dies ist notwendig, da die vollzeit tätigen Mitglieder des AStAs während Ihrer Amtszeit nicht studieren können.

Weitere Informationen findest Du auf den Webseiten des AStA.

Wie kann ich da mitmachen?

Der AStA wird jedes Jahr auf Grundlage von § 9 der Satzung der Studierendenschaft vom Studierendenparlament gewählt. Das Wichtigste ist hierbei die Wahl des Vorsitzenden, welcher mindestens von der Hälfte der Mitglieder des Studierendenparlaments gewählt werden muss. Wenn dieser gewählt wurde, dann kann er (und nur er) weitere Studierende zur Wahl als AStA-Referenten vorschlagen. Die AStA-Referenten erhalten mit der Wahl üblicherweise Tätigkeitsfelder.

Mindestens geben muss es hierbei einen Finanzer und einen Stellvertretenden Vorsitzenden. Aber meist gibt es auch jemanden für Hochschulpolitik, das Controlling des Copy-Service, die Aktiven und Fachschaftenbetreuung, für Soziales, für Ökologie, etc. Direkt bei der Wahl wird auch festgesetzt wie viel Zeit jeder Referent pro Woche in seine Arbeit im AStA investieren soll. Das schwankt von 10 über 20 bis zu 40 Stunden. Dementsprechend gibt es für diesen großen Zeitaufwand auch Aufwandsentschädigungen (40 Stunden sind gerade der Bafög-Höchstsatz, 20 Stunden die Hälfte, 10 Stunden ein Viertel).

Wenn du also nun Interesse an einem bestimmten Tätigkeitsfeld des AStA hast (und das müssen natürlich nicht alle Themenfelder sein!) solltest du dich rechtzeitig nach den StuPa-Wahlen an die Fraktion des StuPa wenden, welche am meisten deiner Meinung entspricht. Vermutlich hast du diese ja sowieso gewählt.

Dort sitzen dann meist erfahrene Parlamentarier, die genau wissen, wie so ein AStA "zusammengebaut" wird. Denn über Wochen laufen in verrauchten Hinterzimmern Koalitionsverhandlungen, Verträge werden ausgearbeitet und Kompromisse geschlossen. Damit du hier nicht unter die Räder kommst, brauchst du eine Fraktion die auf dich aufpasst, und welche nachher auch deine Entscheidungen mitträgt.

Wenn dann irgendwann eine Koalition gebildet wurde geht es ins Studierendenparlament, der Vorsitzende wird gewählt, er schlägt dich vor, du wirst gewählt und schon darfst du deine Vorstellungen zur Ausgestaltung dieses Referats entfalten. Eigentlich eine einmalige Gelegenheit, oder?!